Dokumentation zum Symposium "1968 - 2018 Ökumenisches Lebenszentrum Ottmaring"

Hier machen wir den Bericht zugänglich, den Dr. Gabi Ballweg über das Symposium vom 22. bis 24. Juni 2018 für das Nachrichtenblatt "Mariapoli" verfasst hat.

 

Außerdem stellen wir das Grundsatzreferat ein, mit dem der Kulturwissenschaftler Herbert Lauenroth zum Abschluss des Symposiums unsere Horizonte weitete: Leben aus dem "Geheimnis der Ankunft" Anmerkungen zum Ökumenischen Lebenszentrum Ottmaring.

Herbert Lauenroth war so freundlich, eine thesenhafte Kurzfassung seines Referates zu erstellen, die wir auch anfügen.

 

Außerdem veröffentlichen wir den Beitrag der Fokolarin Dr. Gudrun Griesmayr: ÖLZ 50 - Streiflichter auf 50 Jahre weltweite Ökumene

 

Die Fokolarin Dr. Gabi Ballweg und Sr. Dorothea Vosgerau von der Vereinigung vom gemeinsamen Leben haben ihre gemeinsame Erfahrung mit dem Wort vorgetragen: "Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit." (Joh 1, 14). Der Charakter des mündlichen Vortrags wurde weitgehend beibehalten.

 

 

 

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"Feiern, danken, bestärken" Bericht

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Leben aus dem "Geheimnis der Ankunft"

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Kurzfassung

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 50 Jahre weltweite Ökumene

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"Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns." (Joh 1, 14)

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BERICHTE 2017

 

HOHER BESUCH AUS HONG KONG

Die Gruppe von 24 Vertretern verschiedener Kirchen in Hong Kong kam am Dienstag, den 30. Mai, mit dem Reisebus aus Zwochau rechtzeitig zum Abendessen an. Im Anschluss wurde von Brigitte Horneber und Maria Kny das ökumenische Lebenszentrum vorgestellt und die Gruppe hat gemeinsam eine Hymne vorgetragen. Es waren neben Vertretern der katholischen Kirche Anglikaner mit einem Bischof, Lutheraner, Methodisten, die Basel Mission, die Heilsarmee und andere nur in Hong Kong vertretene Kirchen dabei.

 

Die Gruppe war am Tag zuvor in Berlin gelandet, schnurstracks nach Wittenberg gefahren, um dann in Zwochau zu übernachten. Dort haben sie am Dienstagmorgen vom emeritierten Bischof Reinelt erfahren, wie die Geschichte der Kirche in der Zeit der DDR gewesen ist.

 

Die Reise war aus Anlass des Begängnis von 500 Jahren seit Luthers Thesenanschlag in Wittenberg organisiert worden. Die weiteren Stationen nach Ottmaring/Augsburg waren dann Trient und vor allem Rom. Am 8. Juni ging es zurück nach Hong Kong.

 

Am 31. Mai ging es nach einer historischen Einführung nach Augsburg, wo wir zunächst das Rathaus mit dem Goldenen Saal gezeigt haben, was auch Gelegenheit gab, vom Augsburger Friedenspreis für Chiara Lubich 1988 zu berichten und von ihrer richtungweisenden Einladung damals, von der Augsburger Parität zur "Augsburger Einheit" fortzuschreiten.

 

In St. Anna hatten wir uns mit Stadtdekanin Susanne Kasch verabredet, und sie hat uns diese Kirche und ihre Bedeutung für die Reformation nahe gebracht. In St. Moritz berichtete Luisa Sello von der Initiative "Punkt 7", des Weiteren haben wir die Maximiliansstraße mit dem Fugger-Palais und in der Ferne St.Ulrich und Afra besichtigt.

 

Am Abend nahm die Gruppe am allwöchentlichen Abendmahlsgottesdienst in der ökumenischen Kapelle in Ottmaring teil. Im Anschluss machten Erfahrungen deutlich, dass es in Augsburg ökumenische Zusammenarbeit praktischer Art gibt.

 

Der abschließende gemeinsame Vormittag am Donnerstag, dem 1. Juni,  stand im Zeichen dieser ökumenischen Initiativen in Augsburg Ottmaring. In Interviewform kamen Pfarrer Gottlob Heß und Bruder Günther Rattey zu Wort. Gottlob Heß berichtete von dem Netzwerk  unter etwa zwanzig Pfarrern verschiedener Kirchen in und um Augsburg. Das Geheimnis der Gemeinschaft, die unter ihnen gewachsen ist, lag darin, dass es bei ihrem Austausch nie um theologische Differenzen ging, sondern um die Geschichte ihrer Begegnung mit Christus. Bruder Günther Rattey hob ausgehend von Philipper 2 hervor, dass es unter Christen verschiedener Denominationen nicht ausreicht, sich zu vergeben und sich auszusöhnen, sondern dass die Selbstentäußerung so weit gehen muss, dass man die Gaben Gottes für diesen Dialog hintanstellt, verliert. Außerdem wurde das "Miteinander für Europa" vorgestellt.

Die musikalische Untermalung wurde von Ludger und Marilen Elfgen gemeinsam mit Gotthard Kern in einem improvisierten Trio beigesteuert.

 

Die Gäste aus Hong Kong waren von ihrem Aufenthalt bei uns so beeindruckt, dass sie den Wunsch äußerten, ein ähnliches Zentrum wie Ottmaring auch in Hong Kong ins Leben zu rufen.

 

Zweifellos war der Besuch in Ottmaring ein Höhepunkt auf dieser an Höhepunkten reichen Reise. In Rom trafen sie mit dem anglikanischen Erzbischof David Moxon, mit Kardinal Kurt Koch und - die am meisten unvergessliche Begegnung – mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz zusammen, wovon wir ein Foto beisteuern.

 

(Text: Peter Seifert; Fotos: Ursel Haaf, Maria Kny et al.)

 

 

 

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ÖLZ-AUSFLUG NACH WIEN 29.4. - 2.5. 2017

In diesem Jahr fuhren zu unserem schon traditionellen ÖLZ-Ausflug knapp dreißig Personen mit, bunt gemischt aus Fokolar-Bewegung, der Vereinigung vom gemeinsamen Leben und noch ein paar special guests. Erste Reiseetappe war das Stift Melk, eine imposante Benediktinerabtei am Eingang der Wachau. Die Geschichte des Klosters wurde uns von Brigitte Horneber sehr lebendig vor Augen geführt: sie zeigt den mehrfachen Wechsel von Zeiten der Blüte und des Niedergangs christlichen Lebens in diesem Kernland Europas.

 Am späten Nachmittag trafen wir im Dialoghotel Wien Am Spiegeln (dem Zentrum der Fokolar-Bewegung für Deutschland/Österreich/Schweiz) ein. Wir fühlten uns in diesem Haus – das durch seine Architektur und Innengestaltung sehr anspricht - sofort aufs Herzlichste willkommen. (Künstlerische Gestaltung der Kapelle: Annemarie Baumgarten und Roberto Cipollone).

Unser Wunsch nach Begegnung fand einen ersten Höhepunkt am Abend, als uns die Mitarbeiter dieses Zentrums teilhaben ließen an dessen Geschichte und Perspektiven.

 Der Sonntag war bei schönstem Wetter dem Besuch der Innenstadt gewidmet: das historische Wien, das Wien der Kunst und das Wien der Kaffeehäuser – in drei Gruppen konnten so unterschiedliche Wünsche erfüllt werden.

Ein Höhepunkt war dann am späten Nachmittag die Begegnung mit Mitgliedern von „Miteinander von Europa“ in Österreich, bei der wir in einen regen Erfahrungsaustausch kamen.

Und am Abend warteten zwei Programme zur Auswahl: der Besuch in der Volksoper mit dem Musical "Der Mann von La Mancha" oder "Heuriger" in einem urigen Weinlokal. Da fiel die Wahl schwer!

Der Montag war bestimmt von den Besuchen in den nahe gelegenen Frauen – und Männer-Fokolaren. Dort erwarteten uns einige Stunden unerwarteter Intensität, z.B. bei einem Moment der Meditation, der sehr berührte und uns in einen tiefen geschwisterlichen Gedankenaustausch führte. Der abschließende gemeinsame Gottesdienst hat Viele und Vieles sehr bewegt.

Nach einem einfachen Imbiss nahmen wir Abschied und setzten auf der Heimfahrt den schon auf der Hinfahrt begonnenen intensiven Austausch fort: ein Ausflug der noch lange nachwirken wird.

 

  (Text: Peter Seifert, Maria Kny; Fotos: Maria Kny, Ursel Haaf)

 

 

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BESUCH DES GENERALRATS DER FOKOLAR-BEWEGUNG IN OTTMARING

In der Woche vom 19. bis zum 26. Februar 2017 kam der Generalrat der Fokolar-Bewegung für eine Klausur-Tagung nach Ottmaring. Obwohl einige Mitglieder des Generalrats wie Renata Simon, Diego Goller und Severin Schmid auf eine langjährige Verbundenheit mit dem Ökumenischen Lebenszentrum zurückblicken können, war es für viele seiner 65 Mitglieder eine Erfahrung, die Augen und Herzen für die Besonderheit der Ökumene in Ottmaring geöffnet hat.

 

Insbesondere war es eine Gelegenheit die Gemeinschaft vom Gemeinsamen Leben tiefer kennenzulernen. Der Generalrat hatte in diesen Tagen ein dichtes Programm, aber in verschiedenen Momenten stand die Ökumene in Ottmaring, die Ökumene in Deutschland, und die Stadt Augsburg, die an einem Nachmittag besucht wurde, im Mittelpunkt. In Augsburg hat der 3. Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer Rathaus und Goldenen Saal vorgestellt, in St. Anna die Stadtdekanin Susanne Kasch über die Bedeutung dieser Kirche für das Luthertum gesprochen.

 

Der Generalrat hat der Begegnung in Ottmaring so viel Wichtigkeit beigemessen, dass er eine "Ottmaringer Erklärung" veröffentlicht hat, die sich als Antwort auf das wichtige Ereignis zwischen Luthertum und katholischer Kirche Ende Oktober 2016 in Lund/Schweden versteht und als eine Art Weckruf besonders nach Innen, denn das ökumenische Anliegen wird in der Fokolar-Bewegung, die vor allem in vielen Nationen verbreitet ist, die traditionell überwiegend katholisch waren, nicht überall in der gleichen Dringlichkeit empfunden.

 

Neben einem Besuch im KZ Dachau war auch Zeit für zwei spontan anberaumte Zusammenkünfte mit den Bewohnern des ökumenischen Lebenszentrums: eine Stunde am Freitagmittag, bei der der Generalrat möglichst frisch seine Eindrücke über das ökumenische Lebenszentrum mitteilen wollte, und ein improvisiertes "Oktoberfest" am Samstagabend. (Text: Peter Seifert; Fotos: Ursel Haaf)

 

 

 

 

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OTTMARINGER ERKLÄRUNG

 

 

 

 

 

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Berichte aus vergangenen Jahren


 

 

Dokumentation des Jubiläums "40 Jahre Ökumene des Lebens - Ökumenisches Lebenszentrum Ottmaring"

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Offener Sonntag

 

Angebot zu einer katholischen Messe um 12.00 Uhr

anschließend  ab 13 Uhr Mittagessen und Zusammensein im Haus AGAPE, Eichenstr.16

 

 

jeden 2. Sonntag im Monat

 

14. Oktober 2018

 

11. November 2018

 

9. Dezember 2018

 

13. Januar 2019

 

10. Februar 2019

 

 

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