HERZLICH WILLKOMMEN

... auf der Homepage des Ökumenischen Lebenszentrums Ottmaring. Hier informieren wir Sie über unser Leben und das, was uns bewegt.

 

 

 

 

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Unverhofft kommt oft

 

"Ein Ort, wo jeder hinkommen kann, um zu erleben, wie Christsein heute aussieht." (Chiara Lubich)

 

Heute sind sie abgefahren…“unsere Jungs“, die sechs Wochen lang mit uns hier in Ottmaring gelebt haben.

Sie fehlen uns jetzt schon…

Es war eine ganz besondere Zeit! 6 Wochen „Mariapoli“ im ursprünglichen Sinn des Wortes: Die ersten „Mariapoli“, die sich in den 50er Jahren aus den Ferien der Fokolare in den Dolomiten entwickelten, hatten diesen Charakter! Keine Tagungen oder Seminare, sondern ein gemeinsames Leben nach dem Gesetz des Evangeliums mit viel Improvisation aus dem Geist der gegenseitigen Liebe.

Den zündenden Einfall, man kann es vielleicht sogar Inspiration nennen kam zwei Fokolarinnen aus Ottmaring, zu denen sich bald eine andere Fokolarin aus Österreich gesellte. Auch einige Männerfokolare aus Ottmaring sagten ihre Mitarbeit zu.

Es gäbe viel zu erzählen…was wir alles erlebt haben, was die Jugendlichen unternommen haben.

Doch vielleicht …

  • ein paar Eckdaten, Eindrücke der Jugendlichen und dann kurz unsere Erfahrung.

Wir haben die Zeit vom 2.7. – 8.8.2021 für alle, die hier in Ottmaring mitleben wollen, „geöffnet und zur Verfügung gestellt“. Wir haben eingeladen gemeinsam zu leben, zu arbeiten, Deutsch zu lernen,…und v.a. die persönlichen Fähigkeiten und Talente einzubringen, miteinander das Evangelium zu leben, Ausflüge zu machen, etc.

 

Zwei Jungen aus Livigno/Italien, ein Ort 1500 hoch in Italien an der Grenze zur Schweiz, waren die ersten, die sich meldeten. Sie wohnten in der Einliegerwohnung des Fokolars in der Eichenstraße 39. U.a. auch, weil sie erst 15 Jahre alt sind und wir deshalb ruhiger waren, sie in unserer Nähe zu wissen. Ein Mädchen, 18 Jahre, auch aus Livigno, kam für 3 Wochen und war im Haus Agape untergebracht, gemeinsam mit einer Gen aus Korea, die bereits 2018 hier in Ottmaring mitgelebt hat und derzeit in Bielefeld studiert.

 

Sie wollte wieder nach Ottmaring kommen, um ihrem italienischen Freund den Ort zu zeigen, wo sie „so glücklich war …“ Die beiden blieben 10 Tage bei uns. Er wohnte in der „Jugendwohnung“ im Kellergeschoß des ehemaligen Brüderhauses – die nebenbei gesagt – „einen Besuch wert ist“!)

 

Der junge Mann war das erste Mal in näherem Kontakt mit der Fokolar-Bewegung und sagte beim Abschiedsfest: „Ich habe hier die Freude gefunden…“ Dieses Pärchen waren eine große Bereicherung, denn sie gaben ein kostbares Zeugnis ihrer Beziehung und Liebe.

 

Auch Erwachsene kamen für ein paar Tage: ein 50-jähriger Mann, der Ottmaring näher kennenlernen wollte ,ließ sich voll auf dieses Abenteuer ein und auch eine Frau aus München. Die beiden verstanden es auf beeindruckende Art und Weise sich auf die Jugendlichen einzulassen. Es war ein Zusammenleben „auf Augenhöhe“ und somit eine gegenseitige Bereicherung. Es wurde miteinander getanzt, Kung Fu gelernt, etc.

 

Ein Geschenk des Himmels war die Anwesenheit der österreichischen Fokolarin, die sich mit vollem Einsatz um die jungen Leute kümmerte: Kochen, kleine und größere Radltouren, etc.

 

Es war beeindruckend, wie diese unterschiedlichen Menschen, Altersstufen, Lebenssituationen sich fanden und zu einer Gemeinschaft wurden, zu einer Familie.

 

Jeden Tag in der Früh gab es einen Impuls, meistens das aktuelle Tagesevangelium, über das wir uns austauschten und mit dem wir unterschiedliche Lebensthemen vertieften. Weitere Elemente waren das gemeinsame Arbeiten (Renovierungs- und Gartenarbeiten…), Deutschunterricht, Ausflüge nach München, Augsburg, Nürnberg, Dachau, Facenda d’esperanza, Sport, Malen … und viele Besuche in den verschiedenen Fokolaren, der Vereinigung vom gemeinsamen Leben, Familien und Gen in Ottmaring und Augsburg. Das war unseres Erachtens das Kostbarste: die Begegnung mit den Menschen, u.a. auch mit unseren Nachbarn, den syrischen Flüchtlingsfamilien, die ihre Erfahrung schenken konnten und mit denen freundschaftliche Beziehungen gewachsen sind. Ein 17 Jahre alte Syrerin z.B. sagte: „Ich habe seit Jahren nicht mehr so viel gelacht.“

 

  • Eindrücke: Am letzten Tag schlossen wir, in Anlehnung an das Evangelium der Verklärung Jesu, mit dem persönlichen Sammeln von „Lichtmomenten“ in dieser Zeit:

“… Alles war Licht; hier gibt es keinen Hass … nicht diese Schwere, die oft die Atmosphäre, in der wir leben, kennzeichnet; man kann sich öffnen …

 

Beim Abschiedsbrunch erzählte einer der Jugendlichen, dass ihn ein Besuch in einem Fokolar so beeindruckt hat, denn er bekam Antwort auf Fragen, die ihn schon lange beschäftigen. Dann fing er an, von Jesus, dem Verlassenen, zu sprechen, von Mutter Theresa und Chiara, die in ihrem Leben viel Dunkelheit erlebt hatten und den verlassenen Jesus als die größte Liebe entdeckt hatten… Wir waren beeindruckt, wie punktgenau er das wiedergeben konnte, und wie sehr diese Jugendlichen uns und alles ganz genau beobachtet hatten.

 

  • Unsere Erfahrung: Es war eine „Verlebendigungskur“ für uns alle! Es kam Leben nach Ottmaring, das uns alle mitriss, v.a. auch das Fokolar in der Eichenstraße 39, das um zwei Fünfzehnjährige reicher war. Das merkten wir v.a. während der Fußballeuropameisterschaft, als wir Match für Match (bis zum grandiosen Finale) in unserem Wohnzimmer mitfieberten. Aber auch beim „Hallo“ um 22.30 Uhr, als die Spielkarten ausgepackt wurden – und los ging’s …

Wir haben wieder einmal die Erfahrung machen dürfen, dass es wirklich möglich ist mit Menschen, die einander nicht kannten, die unterschiedlichsten Alters sind, so zusammenzuwachsen, dass Familie entsteht. Diese „übernatürliche Familie“, die unserem ganz persönlichen Leben als Fokolar*innen Sinn und Schwung gibt.

 

Wir haben erleben dürfen, wie wohl, wie zu Hause sich junge Menschen, Erwachsene, Paare,…in Ottmaring fühlen können; was sie alles für ihr persönliches Leben und über das Leben allgemein verstehen können; wie sie sich verändern können…wie wir uns verändern; wie sie Gott erfahren, eine Gemeinschaft …

 

Als die drei aus Livigno abgeholt wurden, sagte der Großvater von einer von ihnen, der zur katholischen Bewegung Cursillo gehört: „Diese Erfahrung, die ihr hier macht, ist die aktuelle Form von „Evangelisation“. Das braucht es in unserer Zeit. Wir können bestätigen, dass dieses Format „Neuevangelisation“ ermöglicht. Für den größeren Teil der Jugendlichen waren das Evangelium und das Leben Jesu eine Entdeckung.                  

                                         8. 8. 2021         (Text: Ulrike Zachhuber, Peter Seifert)

 

 

 

 

 

 

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"Es tut sich was..."

In unserem Sommerbrief erzählen wir Ihnen aus dem ÖLZ
- vom Pflegen, Pflanzen und Wachsen
- vom Feiern in Corona-Zeiten
- von unserem Fragen nach dem Willen Gottes
- wie es dem Begegnungsgzentrum ergeht
- von regionaler Ökumene und einem Emmausspaziergang
- von kreativen Auszeiten
Wir danken für alle Gebete und alle Spenden - auch in Zukunft.
Wir vertrauen auf Gott, denn er spricht:
„Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?“ (Jes 43,18)
Das ist unsere Hoffnung - gerade auch in diesen Zeiten.

 

 

 

Siehe Sommerbrief

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Jüdisch-christlicher Dialog

In diesem Jahr wird der 1700 Jahre jüdischen Lebens in Deutschland gedacht. In diesem Zusammenhang findet in Ottmaring eine Tagung statt vom 3. -5. 10. 2021. Siehe Flyer!

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Sommerbrief 2021

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Kreative Auszeiten

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Offener Sonntag

 

Angebot zu einer katholischen Messe um 12.00 Uhr

anschließend  ab 13 Uhr Mittagessen und Zusammensein im Haus AGAPE, Eichenstr.16, oder bei schönem Wetter im Garten vom Eichenstr.39

 

 

jeden 2. Sonntag im Monat:

 

Es ist so weit! Am  Sonntag, den 10. Oktober laden wir nach langer Pause wieder zum Offenen Sonntag ein! Mit der 3-G-Regelung ist das möglich. Wir bitten darum, sich entsprechend auszuweisen!

 

 

 

 

 

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