HERZLICH WILLKOMMEN

... auf der Homepage des Ökumenischen Lebenszentrums Ottmaring. Hier informieren wir Sie über unser Leben und das, was uns bewegt.

 

 

 

 

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1968 - 2018 ÖKUMENISCHES LEBENSZENTRUM OTTMARING

Danken

Feiern

Bestärken 

 

 

 

SONNTAG, 22.07.2018 ab 14 Uhr

 

SOMMERFEST mit Tag der offenen Tür

 

für Interessierte und Freunde aus der näheren Umgebung

Tag der offenen Tür im Begegnungszentrum, Kaffee und Kuchen, Grillen, Begegnung, Gespräch, Infos...

 

 

 

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Bericht über das Symposium

Mit einem Symposium unter dem Titel: „Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns…“ (Joh 1,14) wurde in Ottmaring vom 22.-24. Juni 2018 das 50jährige Bestehen des ökumenischen Lebenszentrums begangen.



240 Festgäste waren gekommen, um miteinander zu danken und zu feiern. Es war ein fröhliches, buntes Publikum: Angehörige der beiden Gemeinschaften, die das Zentrum seit 50 Jahren tragen (Vereinigung vom gemeinsamen Leben und Fokolar-Bewegung) aus der Schweiz, Österreich, Italien und Deutschland; Weggefährten aus anderen christlichen Gemeinschaften, alte und neue Freunde, darunter Verantwortliche aus Kirchen und Politik: der evangelische Regionalbischof von Augsburg, Michael Grabow mit seiner Gattin; der rumänisch-orthodoxe Erzbischof und Metropolit für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa, Serafim Joant?; der frühere evangelische Regionalbischof von Augsburg, Ernst Öffner; Kirchenrätin Maria Stettner vom Ökumenereferat der Bayerischen Landeskirche München, Dekanin Doris Sperber-Hartmann für die Region Augsburg Süd/Ost und der 1. Bürgermeister von Friedberg, Roland Eichmann.



Sie alle nahmen lebhaften Anteil an diesem Fest zur Ehre Gottes, der vor 50 Jahren katholische und evangelische Christen dazu bewegte, sich auf ein solch konkretes ökumenisches Abenteuer einzulassen. Und Er war es auch, der sie in diesen 50 Jahren durch alle Höhen und Tiefen durchgetragen und immer wieder ermutigt hat, mehr auf Ihn zu setzen, statt sich durch Durststrecken vom einmal eingeschlagenen Weg abbringen zu lassen, bis man zu der erlösenden Einsicht gekommen ist, dass zwei aus verschiedenen Kirchen kommende, eigenständige Charismen zueinander gefunden haben.


Vermutlich haben die Bewohner des Zentrums nicht im Traum damit gerechnet, dass anlässlich dieses runden Geburtstages ein solcher Regen von dankbarer Anerkennung und großer Wertschätzung auf sie herabkommen würde: von den Grußworten der Kurienkardinäle Kasper und Koch, des Nuntius von Venezuela, Aldo Giordano, des em. Landesrabbiners Henry G. Brandt bis hin zu Kommunalpolitikern, die sich dafür bedankten, dass sie im Ökumenischen Lebenszentrum einen verlässlichen Partner gefunden haben, der immer bereit ist zur Mitarbeit und ein wichtiges Zeichen der Offenheit und Dialogbereitschaft in der Gesellschaft setzt. Vielleicht aber waren besonders die Gruß- und Dankesworte bewegend, die von jungen Erwachsenen kamen, die im Lauf dieser Jahre eine Zeit in Ottmaring verbracht haben: Sie haben heute zum Teil verantwortungsvolle Stellungen in Politik und Gesellschaft inne und zögern nicht, viele ihrer Stärken und Talente dem Leben als Kinder und Jugendliche in Ottmaring zuzuschreiben, wo sie in Gärten ohne Zäune miteinander spielten und redeten, wo sie immer willkommen waren und den Raum fanden, um sich selbst zu finden in einem größeren Ganzen.



Das reiche Programm der Tage – übrigens bis auf die Minute getimt – nahm die Gäste mit in einen bunten Bilderbogen der Vergangenheit, in die aktuellen Herausforderungen und Früchte der Gegenwart und in einen spannenden und faszinierenden Ausblick in die Zukunft des Zentrums. Dabei trug die Gewissheit, dass nicht wir sie machen und erfinden müssen durch große Projekte und Vorhaben, sondern dass sie selbst auf uns zukommen wird, und dass wir sie verstehen werden im Hinhören auf die Stimme Gottes, der – das haben wir in 50 Jahren gelernt – sich im jeweils anderen zu erkennen geben wird.

 

Erwähnt werden sollten allerdings auch einige wichtige Anfragen an die Adresse des Ökumenischen Lebenszentrums, so bei Gelegenheit des Podiums am Samstagvormittag von Pfr. Thomas Römer vom CVJM München mit der Aufforderung zur Wachsamkeit. Er sagte dem Sinne nach: Findet eine Sprache, die heute verstanden wird!

 

Bei gleicher Gelegenheit erzählte Sr. Aloisia Lewermann von dem Prozess in der Schönstatt-Bewegung, das Gründer- vom Gründungscharisma zu unterscheiden, d.h. das Gründungscharisma ist die von Gott gegebene Gabe an Kirche und Welt, das Gründercharisma, das an die Personen der Gründer gebundene Charisma. Sie fragte uns, ob diese Unterscheidung auch für uns hilfreich sein könnte.

 

Herbert Lauenroth ermutigte uns in seinem Ausblick am Sonntagvormittag mit provokativen Fragen zur schöpferischen Treue ohne sich auf praktische Handlungsanweisungen festzulegen: Ottmaring als ein Ort, an dem Begegnung mit den ganz Anderen und deren Aufnahme möglich ist, aufbauend auf der langjährigen Erfahrung mit „Kontrastharmonie“.

 


Ulli Büechl und Peter Seifert, Fotos: Ursel Haaf und Maria Kny

 

 

 

 

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Ökumenischer Nachmittag 2018

Am Sonntag, dem 18. März fand der diesjährige ökumenische Nachmittag des Ökumenischen Lebenszentrums in Ottmaring statt. Er stand in diesem Jahr im Zeichen vom Gedenken zum 50-jährigen Bestehen des Ökumenischen Lebenszentrums.

 

Nach lebhaften Gesprächen der etwa 130 Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen führte Prof. Dr. Franz Sedlmeier, der an der Universität Augsburg Altes Testament lehrt, in eine Meditation des Psalms 103 ein: „Lobe den Herrn meine Seele“ unter den Stichworten: Sich erinnern – Vergegenwärtigen – Die Zukunft gestalten. Es gelang ihm die Brücke zu schlagen zur Geschichte der Ökumene in Ottmaring selbst und parallel dazu in den Kirchen im Allgemeinen. Sein Vortrag klang aus mit eindrucksvollen poetischen Texten unter anderem von Nelly Sachs und der Vertonung des Psalms von Heinrich Schütz.


Nach der Pause fanden wir uns zu einem ökumenischen Dankgottesdienst unter der Leitung des evangelischen Pfarrers Johannes Uhlig und des katholischen Priesters Gerhard Sievers zusammen, der seinen Focus in der berühmten Dreifaltigkeitsikone Andrej Rubljows hatte.

 

 

 

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50 JAHRE ÖKUMENISCHES LEBENSZENTRUM OTTMARING NEUJAHRSEMPFANG ZUM AUFTAKT

Rund 90 Gäste kamen zum traditionellen Neujahrsempfang des Ökumenischen Lebenszentrums (ÖLZ) am 14. Januar 2018 nach Ottmaring: Kommunalpolitiker unterschiedlicher Parteien, Vertreter der Kirchen und in Friedberg ansässiger Handwerksbetriebe und natürlich viele Freunde des Ökumenischen Lebenszentrums.

Andrea Rösch von der Fokolar-Bewegung gab auch im Namen der „Vereinigung vom gemeinsamen Leben“ Einen kurzen Rückblick über diese 50 Jahre:

„Am Anfang stand die Inspiration: In einer Zeit, in der sich die Kirchen noch ziemlich unbeweglich gegenüber standen, wollten beide Gemeinschaften nicht in dieser Abgrenzung verharren…Auf die Inspiration folgte die Vision: Einen Ort schaffen, wo Christen gemeinsam Zeugnis geben für die Einheit, ohne die eigene Prägung zu verleugnen… Die Realisierung erfolgte zunächst in kleinen Schritten, jeder war hoch motiviert und engagiert. Das wiederum hatte eine große Anziehung zur Folge. Viele Menschen aus nah und fern kamen nach Ottmaring, die Ökumene des Lebens zog weitere Kreise... Nach den ersten Jahren der Begeisterung folgte eine Durststrecke: Das Gemeinsame blieb, aber die Unterschiede traten auf einmal sehr deutlich hervor. Doch die Krisenzeit erwies sich als Reifungszeit. Daraus erwuchs eine große gegenseitige Wertschätzung, die Achtung vor der Identität der anderen Gemeinschaft und das Wissen darum, dass wir einander brauchen und ergänzen und dass auf dieser Basis Gott unter uns wirken kann… So bildete das ÖLZ den Grund, auf dem das christliche Netzwerk „Miteinander für Europa“ entstehen konnte. Offenbleiben für Neues ist das derzeitige Stichwort. Beide Gemeinschaften leben bereits in der dritten Generation in Ottmaring. Das Erbe der Gründer ist lebendig und will heute umgesetzt werden… Dazu zwei Beispiele: Nöte sehen und gemeinsam handeln: wir haben für einige Monate unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufgenommen und aktuell leben zwei syrische Familien bei uns; Chancen wahrnehmen: wir gestalten schon seit längerer Zeit Programme für Schulklassen aus Augsburg und München, die zu Tagen religiöser Orientierung kommen. Dazu gehört, dass wir uns offen und ehrlich allen Fragen der Schüler stellen. Wir schauen dankbar zurück und mit Zuversicht nach vorn.“

 

Gastreferent bei diesem Neujahrsempfang war Hans-Joachim Vieweger, Journalist und Mitglied der Landessynode der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. „Schöne neue Medienwelt – Wahrheit ade?“ war sein Thema, das er mit großer Leidenschaft und Sachkompetenz, aber auch witzig und spritzig den überraschten Zuhörern anbot. Manch einer mag sich gewundert haben ob dieses Themas beim Neujahrsempfang des ÖLZ. Doch ist es dem Referenten gelungen, jeden mit ins Boot zu holen, die Medienbegeisterten ebenso wie die Medienskeptischen. „Heute – so der Referent - nutzen knapp 80 Prozent der über 14jährigen Smartphones, die Steigerungen der letzten Jahre kamen vor allem von den über 70jährigen.“ („Weil wir dazu gezwungen wurden“, murmelte meine Nachbarin).

 

Die technischen Errungenschaften ermöglichen auf der einen Seite einen freien Zugang zu allen Informationen, andererseits fördern sie auch die Gefahr, dass jede gesellschaftliche Gruppe unter sich bleibt, ohne den Diskurs mit Andersdenkenden zu suchen, eine Grundlage für die Demokratie. Sehr problematisch wird es, wenn Fake News, Falschmeldungen ins Spiel kommen. „In den drei Monaten vor der US-Präsidentschaftswahl waren in den Sozialen Netzwerken unter den zehn meistverbreiteten Nachrichten mehr falsche als wahre Nachrichten. Die 20 bekanntesten Falschmeldungen erreichten in dieser Zeit eine höhere Reichweite als die 20 erfolgreichsten Artikel etablierter Medien.“ Diese Entwicklung – so der Referent – betreffe jedoch nicht nur die Medien, sondern die Gesellschaft als Ganzes. „Wie gehen wir mit der Wahrheit um? Erkennen wir überhaupt noch an, dass es Wahrheit gibt? Richtig oder falsch?“ Der überzeugte Christ Vieweger schloss seine Ausführungen mit den Worten: „Ich glaube, dass wir in den Medien den Anspruch auf eine wahrheitsgemäße oder wahrhaftige Berichterstattung nicht aufgeben dürfen, bei allen Unzulänglichkeiten. Es gibt ein richtig und ein falsch und nicht einfach nur gleichberechtigte Meinungen nebeneinander.“

 

Nach diesem spannenden Referat hatten alle Anwesenden genügend Stoff für eine lebhafte Unterhaltung bei Sekt und Häppchen, mit der der Neujahrsempfang zu Ende ging.

                                                   (Text: Ulli Büechl, Fotos: Ursel Haaf)

 

 

Ansprache von Frau Andrea Rösch

 

 

 

 

 

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Besuch einer ökumenischen Gruppe aus Hong Kong vom 30. Mai bis zum 1. Juni

Die Gruppe von 24 Vertretern verschiedener Kirchen in Hong Kong kam am Dienstag, den 30. Mai, mit dem Reisebus aus Zwochau rechtzeitig zum Abendessen an. Im Anschluss wurde von Brigitte Horneber und Maria Kny das ökumenische Lebenszentrum vorgestellt und die Gruppe hat gemeinsam eine Hymne vorgetragen. Es waren neben Vertretern der katholischen Kirche Anglikaner mit einem Bischof, Lutheraner, Methodisten, die Basel Mission, die Heilsarmee und andere nur in Hong Kong vertretene Kirchen dabei.

 

Die Gruppe war am Tag zuvor in Berlin gelandet, schnurstracks nach Wittenberg gefahren, um dann in Zwochau zu übernachten. Dort haben sie am Dienstagmorgen vom emeritierten Bischof Reinelt erfahren, wie die Geschichte der Kirche in der Zeit der DDR gewesen ist.

 

Die Reise war aus Anlass des Begängnis von 500 Jahren seit Luthers Thesenanschlag in Wittenberg organisiert worden. Die weiteren Stationen nach Ottmaring/Augsburg waren dann Trient und vor allem Rom. Am 8. Juni ging es zurück nach Hong Kong.

 

Am 31. Mai ging es nach einer historischen Einführung nach Augsburg, wo wir zunächst das Rathaus mit dem Goldenen Saal gezeigt haben, was auch Gelegenheit gab, vom Augsburger Friedenspreis für Chiara Lubich 1988 zu berichten und von ihrer richtungweisenden Einladung damals, von der Augsburger Parität zur "Augsburger Einheit" fortzuschreiten.

 

In St. Anna hatten wir uns mit Stadtdekanin Susanne Kasch verabredet, und sie hat uns diese Kirche und ihre Bedeutung für die Reformation nahe gebracht. In St. Moritz berichtete Luisa Sello von der Initiative "Punkt 7", des Weiteren haben wir die Maximiliansstraße mit dem Fugger-Palais und in der Ferne St.Ulrich und Afra besichtigt.

 

Am Abend nahm die Gruppe am allwöchentlichen Abendmahlsgottesdienst in der ökumenischen Kapelle in Ottmaring teil. Im Anschluss machten Erfahrungen deutlich, dass es in Augsburg ökumenische Zusammenarbeit praktischer Art gibt.

 

Der abschließende gemeinsame Vormittag am Donnerstag, dem 1. Juni,  stand im Zeichen dieser ökumenischen Initiativen in Augsburg Ottmaring. In Interviewform kamen Pfarrer Gottlob Heß und Bruder Günther Rattey zu Wort. Gottlob Heß berichtete von dem Netzwerk  unter etwa zwanzig Pfarrern verschiedener Kirchen in und um Augsburg. Das Geheimnis der Gemeinschaft, die unter ihnen gewachsen ist, lag darin, dass es bei ihrem Austausch nie um theologische Differenzen ging, sondern um die Geschichte ihrer Begegnung mit Christus. Bruder Günther Rattey hob ausgehend von Philipper 2 hervor, dass es unter Christen verschiedener Denominationen nicht ausreicht, sich zu vergeben und sich auszusöhnen, sondern dass die Selbstentäußerung so weit gehen muss, dass man die Gaben Gottes für diesen Dialog hintanstellt, verliert. Außerdem wurde das "Miteinander für Europa" vorgestellt.

Die musikalische Untermalung wurde von Ludger und Marilen Elfgen gemeinsam mit Gotthard Kern in einem improvisierten Trio beigesteuert.

 

Die Gäste aus Hong Kong waren von ihrem Aufenthalt bei uns so beeindruckt, dass sie den Wunsch äußerten, ein ähnliches Zentrum wie Ottmaring auch in Hong Kong ins Leben zu rufen.

 

Zweifellos war der Besuch in Ottmaring ein Höhepunkt auf dieser an Höhepunkten reichen Reise. In Rom trafen sie mit dem anglikanischen Erzbischof David Moxon, mit Kardinal Kurt Koch und - die am meisten unvergessliche Begegnung – mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz zusammen, wovon wir ein Foto beisteuern.

 

(Text: Peter Seifert; Fotos: Ursel Haaf, Maria Kny et al.)

 

 

 

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ÖLZ-Ausflug nach Wien vom 29. 4. bis zu 1. 5. 2017

In diesem Jahr fuhren zu unserem schon traditionellen ÖLZ-Ausflug knapp dreißig Personen mit, bunt gemischt aus Fokolar-Bewegung, der Vereinigung vom gemeinsamen Leben und noch ein paar special guests. Erste Reiseetappe war das Stift Melk, eine imposante Benediktinerabtei am Eingang der Wachau. Die Geschichte des Klosters wurde uns von Brigitte Horneber sehr lebendig vor Augen geführt: sie zeigt den mehrfachen Wechsel von Zeiten der Blüte und des Niedergangs christlichen Lebens in diesem Kernland Europas.

 Am späten Nachmittag trafen wir im Dialoghotel Wien Am Spiegeln (dem Zentrum der Fokolar-Bewegung für Deutschland/Österreich/Schweiz) ein. Wir fühlten uns in diesem Haus – das durch seine Architektur und Innengestaltung sehr anspricht - sofort aufs Herzlichste willkommen. (Künstlerische Gestaltung der Kapelle: Annemarie Baumgarten und Roberto Cipollone).

Unser Wunsch nach Begegnung fand einen ersten Höhepunkt am Abend, als uns die Mitarbeiter dieses Zentrums teilhaben ließen an dessen Geschichte und Perspektiven.

 

Der Sonntag war bei schönstem Wetter dem Besuch der Innenstadt gewidmet: das historische Wien, das Wien der Kunst und das Wien der Kaffeehäuser – in drei Gruppen konnten so unterschiedliche Wünsche erfüllt werden.

Ein Höhepunkt war dann am späten Nachmittag die Begegnung mit Mitgliedern von „Miteinander von Europa“ in Österreich, bei der wir in einen regen Erfahrungsaustausch kamen.

Und am Abend warteten zwei Programme zur Auswahl: der Besuch in der Volksoper mit dem Musical "Der Mann von La Mancha" oder "Heuriger" in einem urigen Weinlokal. Da fiel die Wahl schwer!

Der Montag war bestimmt von den Besuchen in den nahe gelegenen Frauen – und Männer-Fokolaren. Dort erwarteten uns einige Stunden unerwarteter Intensität, z.B. bei einem Moment der Meditation, der sehr berührte und uns in einen tiefen geschwisterlichen Gedankenaustausch führte. Der abschließende gemeinsame Gottesdienst hat Viele und Vieles sehr bewegt.

Nach einem einfachen Imbiss nahmen wir Abschied und setzten auf der Heimfahrt den schon auf der Hinfahrt begonnenen intensiven Austausch fort: ein Ausflug der noch lange nachwirken wird.

 

  (Text: Peter Seifert, Maria Kny; Fotos: Maria Kny, Ursel Haaf)

 

 

 

 

 

 

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Besuch des Generalrats der Fokolar-Bewegung in Ottmaring

In der Woche vom 19. bis zum 26. Februar 2017 kam der Generalrat der Fokolar-Bewegung für eine Klausur-Tagung nach Ottmaring. Obwohl einige Mitglieder des Generalrats wie Renata Simon, Diego Goller und Severin Schmid auf eine langjährige Verbundenheit mit dem Ökumenischen Lebenszentrum zurückblicken können, war es für viele seiner 65 Mitglieder eine Erfahrung, die Augen und Herzen für die Besonderheit der Ökumene in Ottmaring geöffnet hat.

 

Insbesondere war es eine Gelegenheit die Gemeinschaft vom Gemeinsamen Leben tiefer kennenzulernen. Der Generalrat hatte in diesen Tagen ein dichtes Programm, aber in verschiedenen Momenten stand die Ökumene in Ottmaring, die Ökumene in Deutschland, und die Stadt Augsburg, die an einem Nachmittag besucht wurde, im Mittelpunkt. In Augsburg hat der 3. Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer Rathaus und Goldenen Saal vorgestellt, in St. Anna die Stadtdekanin Susanne Kasch über die Bedeutung dieser Kirche für das Luthertum gesprochen.

 

Der Generalrat hat der Begegnung in Ottmaring so viel Wichtigkeit beigemessen, dass er eine "Ottmaringer Erklärung" veröffentlicht hat, die sich als Antwort auf das wichtige Ereignis zwischen Luthertum und katholischer Kirche Ende Oktober 2016 in Lund/Schweden versteht und als eine Art Weckruf besonders nach Innen, denn das ökumenische Anliegen wird in der Fokolar-Bewegung, die vor allem in vielen Nationen verbreitet ist, die traditionell überwiegend katholisch waren, nicht überall in der gleichen Dringlichkeit empfunden.

 

Neben einem Besuch im KZ Dachau war auch Zeit für zwei spontan anberaumte Zusammenkünfte mit den Bewohnern des ökumenischen Lebenszentrums: eine Stunde am Freitagmittag, bei der der Generalrat möglichst frisch seine Eindrücke über das ökumenische Lebenszentrum mitteilen wollte, und ein improvisiertes "Oktoberfest" am Samstagabend. (Text: Peter Seifert; Fotos: Ursel Haaf; "Ottmaringer Erklärung" im PDF-Link unten)

 

 

 

 

 

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Unser aktueller Freundesbrief 2017

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Ökumenisches Lebenszentrum Ottmaring Geschichte und Vision

 

Die bereits zum 40-jährigen Bestehen des ÖLZ 2008 erschienene Dokumentation ist nach wie vor beim ÖLZ erhältlich und hat nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.

 

 

 

 

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